Gradient sammelt 10 Millionen US-Dollar für dezentrale KI-Protokolle auf Solana ein
Das Gradient Network hat in einer Seed-Finanzierungsrunde unter der Leitung von Pantera Capital und MultiCoin Capital 10 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das in Singapur ansässige Unternehmen plant die Entwicklung von Lattica und Parallax – zwei Protokolle, die es KI-Modellen ermöglichen, auf dezentralen Netzwerken von Geräten statt auf zentralisierten Servern zu laufen. Das System nutzt Solana, dessen aktueller Preis bei 144,82000000 USDT liegt.
Gradient sichert sich 10 Mio. USD für dezentrale KI-Protokolle auf Solana
Das Gradient Network hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 10 Millionen US-Dollar unter der Führung von Pantera Capital und Multicoin Capital eingeworben, mit Beteiligung von HSG. Das in Singapur ansässige Unternehmen plant die Entwicklung von Lattica und Parallax – zwei Protokolle, die es KI-Modellen ermöglichen, auf dezentralen Netzwerken von Geräten statt auf zentralisierten Servern zu laufen. Das System nutzt Solana für Koordination und Zahlungen.
„Intelligenz sollte ein öffentliches Gut sein, kein Unternehmensasset“, sagte Gradient-Mitgründer Eric Yang. Der Ansatz verspricht niedrigere Kosten, verbesserten Datenschutz und Widerstandsfähigkeit gegen KI-Monopolisierung. Kritiker verweisen jedoch auf mögliche Latenz- und Komplexitätshürden.
Die Protokolle starten diese Woche, während der KI-Sektor mit wachsender Kritik an zentralisierter Kontrolle konfrontiert ist. Gradients Modell nutzt ungenutzte Rechenleistung von Smartphones, Laptops und IoT-Geräten – ein deutlicher Kontrast zum serverfarmenabhängigen Status quo.
Acht Unternehmen bewerben sich um Solana-ETF-Zulassung, während SEC-Entscheidung näher rückt
Der Wettbewerb um die Einführung von Solana-ETFs verschärft sich, da acht Asset-Manager, darunter der Neuling CoinShares, überarbeitete S-1-Formulare bei der SEC eingereicht haben. Alle Anträge enthalten nun Staking-Bestimmungen – eine regulatorische Anforderung, die während des Zulassungsprozesses für Bitcoin- und Ether-ETFs entstanden ist.
VanEck und 21Shares führen das Feld als frühe Antragsteller an, da sie ihre Bewerbungen als strategische Wetten auf die regulatorische Entwicklung positioniert haben. VanEcks vor einem Jahr eingereichter Antrag, der zunächst als langfristige Wette im Zusammenhang mit den Wahlergebnissen betrachtet wurde, gewinnt an Relevanz, da die SEC unter Druck steht, ihre Zulassungsmethodik konsistent zu halten.
Die Einbeziehung von Staking-Diensten durch Partner wie Kiln und Coinbase unterstreicht, wie institutionelle Krypto-Produkte zunehmend blockchain-native Funktionen integrieren. Marktbeobachter weisen auf das Muster der SEC hin, Krypto-ETFs gleichzeitig und nicht nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ zuzulassen – ein Präzedenzfall, der frühe Antragsteller benachteiligen könnte.
Solana steht vor einem Liquidationsrisiko von 1,5 Milliarden Dollar, da Short-Positionen kritische Levels erreichen
Der Preis von Solana hat sich zwischen 140 und 160 Dollar stabilisiert, doch die Derivatmärkte erzählen eine riskantere Geschichte. Über 1,5 Milliarden Dollar an offenem Interesse schaffen explosives Potenzial, wobei Liquidationscluster bei 146 Dollar entstehen und sich bis zu 170 Dollar verstärken. Ein Ausbruch könnte kaskadenartige Rückkäufe in diesem gehebelten Markt auslösen.
On-Chain-Kennzahlen bleiben trotz geopolitischer Spannungen, die die Stimmung im Kryptomarkt belasten, stark. Der eigentliche Druckpunkt liegt in der Derivatstruktur von SOL – ein Pulverfass von Short-Positionen, bei dem bereits geringe Preisbewegungen eine schnelle Auflösung erzwingen könnten. Daten von Coinglass zeigen dieses wachsende Ungleichgewicht unter der Oberfläche der Stabilität.
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